Spielhallen in Deutschland müssen wieder schließen

Am vergangenen Mittwoch haben Bund und Länder in Deutschland wieder massive Einschnitte in das Alltagsleben beschlossen. Schon ab kommender Woche treten hierzulande wieder strengere Kontaktbeschränkungen in Kraft. Darüber hinaus müssen zahlreiche Institutionen und Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung dienen, wieder komplett schließen. Auch Spielbanken bleiben vom Teil-Lockdown nicht verschont. Vorerst gelten die neuen Beschränkungen bis Ende November. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass die Maßnahmen bei weiter steigenden Infektionszahlen noch einmal verlängert werden.

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Droht den mehreren tausend Mitarbeitern der stationären Glücksspielindustrie nun doch die Entlassung oder werden sie in irgendeiner Weise wirtschaftlich unterstützt? Und welche attraktiven Alternativen bleiben den interessierten Spielerinnen und Spielern in dieser schwierigen Zeit? Aber Sie können immer noch in den besten Online-Casinos spielen.

Spielhallen und Spielbanken ab 4. November wieder dicht

In einer mehrstündigen Telefonkonferenz haben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Regierungschefs der Länder ein neues Maßnahmenpaket zur Bekämpfung Corona-Krise beschlossen. Mit der Wirkung vom 4. November 2020 müssen wieder alle gastronomischen Einrichtungen wie Restaurants, Cafés und Bars vollständig geschlossen werden. Bislang galt vielerorts lediglich die Sperrstunde ab 23 Uhr. Geschlossen werden sollen zusätzlich – ähnlich wie zu Beginn der Pandemie im März (wir berichteten) – auch alle Institutionen und Einrichtungen der Freizeitgestaltung. Dazu zählen nicht nur Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen, sondern auch Theater, Opern, Messen, Kinos, Freizeitparks, Schwimmbäder und Bordelle. Vorerst sind die Maßnahmen bis zum 30. November 2020 beschränkt.

Des Weiteren hat die Bundesregierung weitere strenge Kontaktbeschränkungen beschlossen. Ab dem 4. November ist der Aufenthalt in der Öffentlichkeit nur noch Angehörigen des eigenen und eines zusätzlichen Haushaltes gestattet. Ebenso verbietet die Politik touristische Übernachtungsangebote im Inland. Anders als beim ersten Lockdown im März bleiben Schulen, Kindergärten, Friseursalons und der Einzelhandel zunächst unter Beachtung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln geöffnet.

Trotz alarmierender Infektionszahlen gibt es viel Kritik

Insgesamt können laut den Zahlen des Robert Koch Institutes (RKI) bislang mehr als 480.000 Infizierte in Deutschland gezählt werden. Zuletzt stieg die Anzahl der Infizierten bundesweit innerhalb eines Tages um knapp 17.000 (Stand: 29.10.20). Um diese dramatische Entwicklung zu stoppen, sah sich die Bundeskanzlerin nun dazu gezwungen, das Alltagsleben wieder massiv zu beschränken und Freizeitaktivitäten gänzlich zu verbieten. Obwohl unstrittig ist, dass das Infektionsgeschehen wieder unter Kontrolle gebracht werden muss, gibt es nicht nur aus der Opposition der Politik laute Kritik. Fakt ist, dass eine Kontaktreduzierung zu anderen Menschen eine effiziente Maßnahme darstellt, um das angestrebte Ziel zu erreichen. Fraglich ist jedoch, ob dazu die komplette Schließung von Spielhallen, Spielbanken und anderen Freizeiteinrichtungen tatsächlich erforderlich ist.

Wie wird den betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geholfen?

Bereits im August berichteten wir über Massenentlassungen in der Glücksspielindustrie. Vor allem in Glücksspielmetropolen wie Macau oder Las Vegas verloren seit Beginn der Corona-Pandemie tausende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Arbeitsplätze. Insbesondere in Krisenzeiten ist die Entlassung von Mitarbeitern ein notwendiges Mittel, um die Wirtschaftsfähigkeit der Unternehmen gewährleisten zu können. Casinos Austria geriet in diesem Zusammenhang jedoch in die Kritik, nachdem das Unternehmen knapp 600 Angestellte entlassen hat. Der Vorwurf: Die Massenentlassung war in diesem Ausmaß unternehmerisch gar nicht erforderlich.

In Deutschland sind im Rahmen des ersten Lockdowns nur vergleichsweise wenig Mitarbeiter entlassen worden. Das liegt vor allem daran, dass es hierzulande die Kurzarbeit als Rettungsanker für Beschäftigte und Unternehmen gibt. Anspruch auf Kurzarbeitergeld haben Mitarbeiter, wenn der Arbeitgeber regelmäßig die Arbeitszeit kürzen muss und ein entsprechender Antrag gestellt wird. Die Höhe des Kurzarbeitergeldes beträgt nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben zurzeit 60% des ausgefallenen Nettoentgelts. Wer mindestens ein Kind hat, erhält sogar 67% des ausgefallenen Nettoentgelts. Aufgrund dieser vergleichsweise kulanten Regelungen konnten unter anderem Spielbanken und Spielhallen bislang darauf verzichten, viele Mitarbeiter zu entlassen. Dasselbe gilt für viele andere von der Pandemie besonders betroffene Branchen wie die Gastronomie oder das Hotelgewerbe.

Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass mit dem zweiten Lockdown light nun eine Trendwende beobachtet werden kann und plötzlich tausende Mitarbeiter in der Glücksspielindustrie ihre Arbeit verlieren, ist als eher gering zu bezeichnen. Schließlich bleibt auch in diesem zweiten Mini-Lockdown die Möglichkeit, für die Angestellten der Spielbanken oder Spielhallen Kurzarbeitergeld zu beantragen. 

Aber wie hat sich die Gesamtzahl der Kurzarbeiter in Deutschland in den zurückliegenden Monaten der Pandemie entwickelt?

 MonatAnzahl der Kurzarbeiter in Deutschland
 Februarca. 489.000
Märzca. 2,8 Millionen
 April ca. 6,0 Millionen
Mai ca. 7,3 Millionen
Juni ca. 6,7 Millionen
Juli ca. 5,5 Millionen
August ca. 4,5 Millionen
 September ca. 3,7 Millionen
 Oktober ca. 3,3 Millionen

 Stand: 29.10.2020, Quelle: Statista.com

Sind die landbasierten Spielhallen ersetzbar?  

Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden ab dem 4. November 2020 bundesweit unter anderem die Spielhallen und Spielbanken geschlossen. Ab diesem Zeitpunkt haben die Menschen (mal wieder) nicht die Möglichkeit, die Spielhalle ihres Vertrauens aufzusuchen. Es bleiben zwei Optionen: Entweder es wird der Ende des zweiten Mini-Lockdowns abgewartet oder die Glücksspielfreunde weichen auf die Online-Welt aus. Zwar unterscheidet sich das Erlebnis in einer Online-Spielothek natürlich von dem in einer stationären Spielbank. Das bedeutet jedoch nicht, dass der virtuelle Spielbankbesuch zwangsläufig weniger unterhaltsamer ist.

Im Gegenteil: Die ambitionierten Spieler können die anstehende Zeit der Kontaktminimierung und der Virusbekämpfung nutzen, indem sie alternative Online-Spielotheken mit teilweise attraktiven Bonusangeboten kennenlernen. Unser neu erstellter Online Spielotheken Vergleich listet dabei eine Vielzahl von in Deutschland geduldeten Glücksspielanbietern auf, die sich an die seit dem 15. Oktober gültige Übergangsregelung halten. Sollten die landbasierten Spielhallen dann Anfang Dezember wie geplant wieder öffnen dürfen, können sich die Spieler dann wieder frei entscheiden, ob sie im Internet unterhaltsame Spielautomaten nutzen möchten oder ob sie zurück in die Spielhalle ihres Vertrauens gehen.

Fazit

Es steht außer Frage, dass das Virus in den Wintermonaten weiter Teil unseres Alltags bleiben wird. Nachdem die Bundesregierung nun neue Maßnahmen beschlossen hat, um die Virusverbreitung schnellstmöglich zu stoppen, sollte sich jeder für sich selbst überlegen, inwieweit er oder sie einen Eigenanteil leisten möchte. Zwar drohen den Bürgerinnen und Bürgern, die sich nicht an die Verordnung halten, zum Teil empfindliche Geldbußen. Es soll jedoch vorrangig auf die freiwillige Mitwirkung der Menschen gesetzt und vertraut werden.

Zwar bedeutet die temporäre Schließung von Spielhallen, Spielotheken und Wettannahmestellen für einige einen geringen Verlust an Lebensqualität. Allerdings gibt es mit den zahlreichen Online-Angeboten inzwischen ausreichend Alternativen zum konventionellen Spielcasino um die Ecke. Und diejenigen, die Online-Spielothek nicht als adäquate Alternative sehen, müssen sich eben zunächst einige Wochen gedulden bis sie wieder ihr Lieblingsgame spielen können.

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